Naturheilverfahren
Naturheilverfahren sind in der Regel primär Therapien somatischer Erkrankungen oder Störungen, des leiblich-seelischen Gleichgewichtes. Ihre Anwendungen von therapeu-tischen Maßnahmen besteht in der Anwendung pflanzlicher Präparate in Form von Tees, Essenzen, Abkochungen oder Trockenverreibungen. Hinzu treten Maßnahmen, der Hydrotherapie: Bäder mit Ölen oder Essenzen, Kaltwasseranwendungen, Wickeln verschiedener Organbereiche sowie gezielte Einreibungen bzw. Wickelanwendungen für einzelne Organe und Organfunktionen.
Aber auch die Gestaltung des Alltages in seinen Abläufen ist Teil einer naturheilkund-lichen Behandlung: Rhythmische Gestaltung des täglichen Lebens, ein Gleichgewicht zwischen Ruhe und Tätigkeit, zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Essen und Trinken und entsprechender Ess- und Trinkpause, zwischen weltzugewandter Be-schäftigung und innerseelischer Aktivität.
Diese sogenannte „Ordnungstherapie“ ist ein wesentliches Merkmal eines naturheil-kundlichen Heilungsansatzes, wobei hier der Heilung suchende Mensch in sehr bedeutsamer weise in einem gewissen Sinne sein eigener „Arzt“ ist. Strikte Führung und ein hohes Maß an Selbstdisziplin sind Voraussetzung für Heilungserfolg und gesundheitlicher Harmonie.
